Den eigenen Tod stirbt man nur,

doch mit dem Tod unserer Kinder müssen wir leben.

 

Ein Kind ist tot – für die betroffenen Eltern, Geschwister oder Großeltern ein schwerer Schlag.

Wer hilft, wenn „Freunde“ sich zurück halten und in der Familie die Worte fehlen oder Menschen denken, die Zeit heilt…

Allein lässt sich der Schmerz nicht (er)tragen. In der Gruppe helfen sich verwaiste Eltern, wenn die Welt denkt „Alles ist wieder gut!“.

 
 


Selbsthilfe und Corona

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch die gemeinschaftliche Selbsthilfe seit Mitte März stark. Selbsthilfekontaktstellen waren anfangs geschlossen und nur telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Gruppentreffen und der vertraute persönliche Austausch konnten nicht stattfinden. Unsere Selbsthilfegruppen nutzten digitale Möglichkeiten, um miteinander im Kontakt zu bleiben.
Nach den Lockerungen im Mai begannen sich unsere Selbsthilfegruppen wieder zu treffen, unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen, häufig draußen, mit begrenzter Teilnehmerzahl und mit Abstand. Mit Blick auf den Herbst und Winter kommt es nun wieder zu stärkeren Einschränkungen.

Aus diesem Grund fallen die Gruppentreffen bis auf Weiteres aus. Unsere Selbsthilfegruppen nutzen digitale Möglichkeiten, um miteinander im Kontakt zu bleiben. Wir sind weiterhin für Sie da …

Für alle Gruppentreffen gelten die bestehenden Abstands- und Hygieneregeln. Die Teilnahme an den Selbsthilfegruppentreffen ist weiterhin selbstverständlich freiwillig. Es bleibt jedem Mitglied selbst überlassen, ob es persönlich erscheinen möchte oder nicht.

Informationen für die Teilnehmer der Gruppentreffen finden Sie hier

 

 

Sonja Schelkle berichtet im Interview mit Donau 3 FM von KonTiki